Matratzen-Reinigungstipps für erholsamen Schlaf
Wir verbringen etwa ein Drittel unseres Lebens im Bett, doch die Pflege unserer Matratzen wird oft vernachlässigt. Dabei ist gerade dieser Einrichtungsgegenstand für unsere Schlafqualität und Gesundheit von entscheidender Bedeutung. Eine saubere Matratze bietet nicht nur mehr Komfort, sondern kann auch Allergien vorbeugen und die Lebensdauer Ihrer Schlafunterlage verlängern. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Matratze richtig reinigen und pflegen können, um nachts besser zu schlafen und morgens erholt aufzuwachen.
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Warum regelmäßige Matratzenreinigung wichtig ist
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von Immobilienmakler Bornheim
Eine ungereinigt Matratze kann mit der Zeit zu einem Sammelbecken für Hausstaubmilben, Hautschuppen, Schweiß und andere Allergene werden. Pro Nacht verlieren wir bis zu einem halben Liter Feuchtigkeit und unzählige Hautschuppen – ideale Bedingungen für Milben und Bakterien. Regelmäßige Matratzenreinigung ist daher nicht nur eine Frage der Hygiene, sondern auch der Gesundheit.
Besonders Allergiker und Menschen mit Atemwegsproblemen profitieren von einer sauberen Schlafumgebung. Studien haben gezeigt, dass saubere Matratzen zu besserem Schlaf und weniger allergischen Reaktionen führen können. Auch der unangenehme "alte" Geruch, der sich mit der Zeit in Matratzen festsetzen kann, wird durch regelmäßige Reinigung vermieden.
Grundlegende Matratzenreinigung im Alltag
Die Basis jeder Matratzenpflege ist das regelmäßige Absaugen. Idealerweise sollten Sie Ihre Matratze alle zwei Wochen mit einem speziellen Matratzenaufsatz für den Staubsauger gründlich absaugen. Dies entfernt Staub, Hautschuppen und andere Partikel, die sich an der Oberfläche ansammeln.
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Ein weiterer wichtiger Tipp: Lüften Sie Ihre Matratze regelmäßig! Ziehen Sie morgens die Bettdecke zurück und lassen Sie die Matratze für mindestens 15-30 Minuten auslüften, bevor Sie das Bett machen. So kann Feuchtigkeit entweichen und das Milbenwachstum wird reduziert. Bei gutem Wetter kann die Matratze auch gelegentlich auf dem Balkon oder der Terrasse ausgelüftet werden – direkte Sonneneinstrahlung tötet sogar Milben ab, sollte aber zeitlich begrenzt sein, um das Material nicht zu schädigen.
Besonders praktisch für den Alltag sind wasserdichte Matratzenschoner, die Ihre Matratze vor Verschmutzungen schützen. Diese können einfach in der Waschmaschine gereinigt werden und verlängern die Lebensdauer Ihrer Matratze erheblich.
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Tiefenreinigung von Matratzen: Schritt für Schritt
Neben der regelmäßigen Oberflächenreinigung sollten Sie Ihre Matratze zwei- bis dreimal im Jahr einer Tiefenreinigung unterziehen. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Schritt 1: Entfernen Sie alle Bettwäsche und waschen Sie diese bei möglichst hohen Temperaturen (mindestens 60°C), um Milben abzutöten.
Schritt 2: Saugen Sie die Matratze gründlich ab – vergessen Sie dabei nicht die Seitenflächen und achten Sie besonders auf Nähte und Knöpfe, in denen sich gerne Staub ansammelt.
Schritt 3: Behandeln Sie Flecken gezielt. Für die meisten Flecken eignet sich eine Mischung aus Matratzenreiniger oder mildem Reinigungsmittel mit Wasser. Tragen Sie die Lösung mit einem Tuch auf und tupfen Sie den Fleck vorsichtig ab – nicht reiben! Achten Sie darauf, die Matratze nicht zu durchnässen.
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Schritt 4: Für die Geruchsneutralisierung und zusätzliche Reinigung hat sich Backpulver bewährt. Streuen Sie eine dünne Schicht Backpulver über die gesamte Matratze und lassen Sie es für mindestens 30 Minuten, idealerweise mehrere Stunden einwirken. Das Pulver bindet Feuchtigkeit und Gerüche.
Schritt 5: Saugen Sie das Backpulver gründlich ab. Die Matratze sollte nun frischer riechen und von oberflächlichen Verunreinigungen befreit sein.
Schritt 6: Lassen Sie die Matratze vollständig trocknen, bevor Sie sie wieder beziehen. Bei leichter Feuchtigkeit kann ein Föhn auf niedriger Stufe helfen, aber vermeiden Sie zu viel Hitze.
Für besonders hartnäckige Flecken oder bei starken Allergien kann auch ein Dampfreiniger zum Einsatz kommen. Die hohen Temperaturen töten Milben effektiv ab und lösen tiefsitzenden Schmutz. Prüfen Sie jedoch vorher, ob Ihre Matratze für die Dampfreinigung geeignet ist.
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Spezielle Herausforderungen bei der Matratzenreinigung
Je nach Art der Verschmutzung oder dem Matratzentyp können unterschiedliche Reinigungsmethoden erforderlich sein:
Blutflecken: Diese sollten so schnell wie möglich mit kaltem Wasser behandelt werden. Warmes Wasser würde das Blut gerinnen lassen und den Fleck fixieren. Nach dem Abtupfen mit kaltem Wasser kann eine Lösung aus Salz und kaltem Wasser oder spezielle Fleckenentferner für Blut verwendet werden.
Urinflecken: Besonders bei Kindern oder Haustieren im Haushalt ein häufiges Problem. Tupfen Sie den Fleck zunächst mit saugfähigen Tüchern ab. Eine Mischung aus Essig und Wasser (1:1) neutralisiert Gerüche und reinigt gleichzeitig. Nach dem Auftragen und Einwirken mit klarem Wasser nachwischen und gut trocknen lassen.
In einem Artikel über erholsamen Schlaf auf natürlicher Basis haben wir bereits die Bedeutung schadstofffreier Matratzen für die Gesundheit betont. Auch bei der Reinigung sollten Sie möglichst auf chemische Reinigungsmittel verzichten und stattdessen natürliche Alternativen wie Essig, Backpulver oder Zitronensaft verwenden.
Für verschiedene Matratzentypen gelten unterschiedliche Pflegehinweise:
Federkernmatratzen können in der Regel normal abgesaugt und punktuell gereinigt werden. Sie trocknen schneller als Schaummatratzen.
Viskoelastische Matratzen (Memory Foam) sollten niemals durchnässt werden, da sie Feuchtigkeit nur schwer abgeben. Hier ist besondere Vorsicht bei der Fleckenbehandlung geboten.
Latexmatratzen sind anfälliger für Schimmelbildung und sollten daher besonders gut belüftet werden. Bei der Reinigung nur wenig Feuchtigkeit verwenden.
Präventive Maßnahmen für langanhaltende Matratzenhygiene
Vorbeugen ist bekanntlich besser als heilen – das gilt auch für die Matratzenpflege. Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie den Reinigungsaufwand deutlich reduzieren und die Lebensdauer Ihrer Matratze verlängern.
Ein hochwertiger Matratzenschoner ist die beste Investition für den Schutz Ihrer Matratze. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen:
- Wasserdichte Varianten schützen vor Flüssigkeiten und eignen sich besonders für Kinder oder ältere Menschen
- Milbendichte Bezüge bieten optimalen Schutz für Allergiker
- Atmungsaktive Modelle sorgen für ein angenehmes Schlafklima
Wenden Sie Ihre Matratze regelmäßig – idealerweise alle drei Monate. So wird sie gleichmäßig belastet und nutzt sich nicht einseitig ab. Bei vielen modernen Matratzen ist ein Wenden nicht mehr vorgesehen oder möglich – informieren Sie sich in diesem Fall beim Hersteller über die empfohlene Pflege.
In unseren Tipps zu smarten Textilien für besseren Schlaf haben wir bereits die Bedeutung von atmungsaktiver, waschbarer Bettwäsche erläutert. Wechseln Sie Ihre Bettwäsche mindestens alle zwei Wochen und waschen Sie sie bei mindestens 60°C, um Milben abzutöten.
Auch das richtige Raumklima trägt zur Matratzenhygiene bei. Eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40% und 60% und regelmäßiges Lüften beugen Schimmelbildung vor und schaffen ein unattraktives Umfeld für Hausstaubmilben.
Professionelle Matratzenreinigung – wann lohnt sie sich?
Trotz aller Eigenreinigung kann es sinnvoll sein, die Matratze gelegentlich professionell reinigen zu lassen. Dies empfiehlt sich besonders:
- Bei starken Allergien oder Asthma
- Nach längerer Krankheit
- Bei hartnäckigen Flecken oder Gerüchen
- Alle 2-3 Jahre als grundlegende Tiefenreinigung
Professionelle Reinigungsdienste arbeiten mit speziellen Geräten und Reinigungsmitteln, die tiefer in die Matratze eindringen, als es bei der Heimreinigung möglich ist. Sie können Milben, Bakterien und Allergene effektiver entfernen und sorgen für hygienisch einwandfreie Schlafbedingungen.
Der Preis für eine professionelle Reinigung variiert je nach Größe der Matratze und Umfang der Behandlung, liegt aber typischerweise zwischen 60 und 150 Euro. Angesichts der langen Nutzungsdauer einer Matratze und der Bedeutung für die Gesundheit kann diese Investition durchaus lohnenswert sein.
Fazit: Saubere Matratzen für gesunden Schlaf
Eine saubere, gut gepflegte Matratze ist die Grundlage für erholsamen Schlaf und trägt wesentlich zu Ihrer Gesundheit bei. Mit regelmäßiger Reinigung und den richtigen Schutzmaßnahmen bleibt Ihre Schlafunterlage hygienisch und behält ihre Stützkraft über viele Jahre.
Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Matratze zweimal jährlich gründlich reinigen und in der Zwischenzeit regelmäßig absaugen und lüften. Ein guter Matratzenschutz und hochwertige, regelmäßig gewechselte Bettwäsche ergänzen die Pflegeroutine optimal.
Bedenken Sie: Wir verbringen etwa 25 Jahre unseres Lebens im Bett. Diese Zeit sollten wir in einer sauberen, gesunden Umgebung verbringen, die unseren Körper unterstützt und uns den bestmöglichen Schlaf schenkt. Die regelmäßige Matratzenreinigung ist daher keine lästige Pflicht, sondern eine Investition in Ihre Gesundheit und Lebensqualität.
Mit den in diesem Artikel vorgestellten Tipps und Techniken können Sie Ihre Matratze effektiv reinigen und pflegen – für einen erholsamen Schlaf und ein frisches Gefühl beim Zubettgehen. Ihre Matratze wird es Ihnen mit längerer Lebensdauer und besserem Schlafkomfort danken.
Häufig gestellte Fragen
Wie oft sollte ich meine Matratze absaugen und welcher Staubsauger eignet sich am besten?
Idealerweise sollten Sie Ihre Matratze alle zwei Wochen absaugen, um Staub, Hautschuppen und Milben zu entfernen. Für die gründliche Reinigung empfiehlt sich ein Staubsauger mit speziellem Matratzenaufsatz, der auch in Nähte und Knöpfe vordringt.
Besonders effektiv sind Milbensauger, die mit UV-Licht und Vibration arbeiten. Diese speziellen Geräte töten Milben ab und saugen sie gleichzeitig auf. Achten Sie beim Absaugen darauf, langsam und gründlich vorzugehen – vergessen Sie nicht die Seitenflächen der Matratze.
Zwischen den regulären Reinigungen ist es wichtig, die Matratze morgens mindestens 15-30 Minuten ohne Bettdecke auslüften zu lassen, damit Feuchtigkeit entweichen kann.
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Welche Hausmittel eignen sich am besten zur Matratzenreinigung?
Die effektivsten und schonendsten Hausmittel für die Matratzenreinigung sind Backpulver, Essig und Zitronensaft. Backpulver oder Natron ist das Universalmittel für Geruchsneutralisierung: Streuen Sie es großzügig über die Matratze, lassen Sie es mindestens 30 Minuten (besser mehrere Stunden) einwirken und saugen Sie es dann gründlich ab.
Für Flecken hat sich eine Mischung aus Essig und Wasser im Verhältnis 1:1 bewährt. Geben Sie die Lösung in eine Sprühflasche und behandeln Sie Urinflecken oder Gerüche gezielt. Bei Blutflecken verwenden Sie unbedingt kaltes Wasser mit etwas Salz.
Alternativ können Sie auch spezielle Matratzenreiniger verwenden, die biologisch abbaubar sind und gezielt gegen Milben wirken.
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Was ist der beste Schutz für meine Matratze gegen Verschmutzungen?
Der beste Schutz ist ein hochwertiger wasserdichter Matratzenschoner, der Ihre Matratze vor Flüssigkeiten, Schweiß und Hautschuppen schützt. Diese Schoner können einfach in der Waschmaschine gereinigt werden und verlängern die Lebensdauer Ihrer Matratze erheblich.
Für Allergiker sind milbendichte Encasings ideal – diese speziellen Bezüge verhindern, dass Milben in die Matratze eindringen oder Allergene nach außen gelangen. Bei Kindern oder älteren Menschen empfehlen sich besonders wasserdichte Matratzenauflagen.
Zusätzlich sollten Sie atmungsaktive Bettwäsche verwenden, die bei mindestens 60°C waschbar ist, und diese alle zwei Wochen wechseln.
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Wie entferne ich hartnäckige Flecken wie Blut oder Urin aus meiner Matratze?
Blutflecken behandeln Sie sofort mit kaltem Wasser – warmes Wasser würde das Blut gerinnen lassen! Tupfen Sie mit saugfähigen Tüchern vorsichtig ab und verwenden Sie dann eine Salzwasser-Lösung oder spezielle Blutfleckenentferner.
Urinflecken benötigen eine andere Behandlung: Tupfen Sie zunächst so viel Flüssigkeit wie möglich ab. Dann mischen Sie Essig und Wasser im Verhältnis 1:1 und tragen die Lösung auf. Nach 10-15 Minuten Einwirkzeit mit klarem Wasser nachwischen. Enzymreiniger sind besonders effektiv gegen Uringeruch.
Für die Trocknung können Sie einen Föhn auf niedriger Stufe verwenden oder im Sommer die Matratze im Freien trocknen lassen.
Welche Rolle spielt ein Dampfreiniger bei der Matratzenreinigung?
Ein Dampfreiniger ist äußerst effektiv für die Tiefenreinigung, da die hohen Temperaturen (über 100°C) Milben, Bakterien und Keime zuverlässig abtöten. Er eignet sich besonders für Allergiker und bei hartnäckigen Verschmutzungen.
Wichtig: Nicht alle Matratzentypen vertragen Dampfreinigung! Prüfen Sie vorher die Herstellerangaben. Viskoelastische Matratzen (Memory Foam) und manche Latexmatratzen sollten nicht gedampft werden. Federkernmatratzen vertragen die Behandlung hingegen gut.
Bei der Anwendung arbeiten Sie in langsamen Bewegungen und halten Sie den Dampfreiniger nicht zu lange an einer Stelle. Verwenden Sie am besten einen Dampfreiniger mit Polsterdüse. Nach der Behandlung muss die Matratze vollständig trocknen – öffnen Sie Fenster und verwenden Sie gegebenenfalls einen Luftentfeuchter.
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Wie oft sollte ich meine Matratze wenden und warum ist das wichtig?
Sie sollten Ihre Matratze idealerweise alle drei Monate wenden und drehen, um eine gleichmäßige Abnutzung zu gewährleisten. Durch das regelmäßige Wenden werden Liegekuhlen vermieden und die Lebensdauer Ihrer Matratze deutlich verlängert.
Wichtig: Moderne Matratzen haben oft eine definierte Ober- und Unterseite und sollten nicht mehr komplett gewendet werden – hier genügt das Drehen um 180 Grad (Kopf- und Fußende tauschen). Prüfen Sie die Herstellerangaben oder schauen Sie nach einem Label auf der Matratze.
Beim Wenden können Sie gleich eine gründliche Reinigung vornehmen: Saugen Sie beide Seiten mit einem Matratzenaufsatz ab und lassen Sie sie gut auslüften. Ein Matratzenheber oder spezielle Tragegurte erleichtern das Handling bei schweren Matratzen erheblich.
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Was kann ich gegen Milben in der Matratze tun?
Gegen Milben helfen mehrere Maßnahmen: Regelmäßiges Absaugen, Auslüften und die richtige Raumtemperatur sind die Basis. Milben lieben Wärme und Feuchtigkeit – halten Sie die Luftfeuchtigkeit zwischen 40-60% mit einem Hygrometer im Blick.
Effektive Anti-Milben-Maßnahmen:
- Verwenden Sie milbendichte Encasings für Matratze, Kissen und Bettdecke
- Waschen Sie Bettwäsche wöchentlich bei mindestens 60°C
- Nutzen Sie Milbenspray mit natürlichen Wirkstoffen
- Setzen Sie einen Milbensauger mit UV-Licht ein
- Lüften Sie täglich und setzen Sie die Matratze gelegentlich direktem Sonnenlicht aus
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Wie bekomme ich unangenehme Gerüche aus meiner Matratze?
Gegen unangenehme Gerüche in der Matratze ist Natron oder Backpulver das Mittel der Wahl. Streuen Sie es großzügig über die gesamte Matratzenoberfläche und lassen Sie es mindestens 3-4 Stunden (oder über Nacht) einwirken. Das Pulver bindet Feuchtigkeit und neutralisiert Gerüche. Anschließend gründlich absaugen.
Für intensivere Gerüche können Sie dem Natron einige Tropfen ätherisches Lavendelöl oder Teebaumöl beimischen. Alternativ hilft eine Essig-Wasser-Lösung (1:1) in einer Sprühflasche – aufsprühen, einwirken lassen und trocknen.
Bei hartnäckigen Gerüchen empfiehlt sich ein Geruchsneutralisierer für Textilien. Stellen Sie die Matratze wenn möglich nach draußen – frische Luft und Sonnenlicht wirken wahre Wunder. Ein Ozongenerator beseitigt Gerüche auf molekularer Ebene.
Welche Pflegehinweise gelten für Memory Foam und Latexmatratzen?
Memory Foam (viskoelastische) Matratzen sind besonders empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Durchnässen Sie diese niemals, da sie nur sehr langsam trocknen und Schimmelgefahr besteht. Verwenden Sie nur minimal feuchte Tücher zur Fleckenbehandlung und setzen Sie auf Trockenreinigungsmethoden mit Backpulver. Dampfreiniger sind meist ungeeignet – prüfen Sie die Herstellerangaben.
Latexmatratzen sind anfällig für Schimmelbildung und benötigen besonders gute Belüftung. Verwenden Sie unbedingt einen gut belüfteten Lattenrost und einen atmungsaktiven Matratzenschoner. Bei der Reinigung nur minimal Feuchtigkeit einsetzen.
Für beide Matratzentypen gilt: Regelmäßiges Absaugen mit einem weichen Polsteraufsatz und tägliches Auslüften ohne Bettdecke sind die wichtigsten Pflegemaßnahmen.
Wann sollte ich meine Matratze professionell reinigen lassen oder austauschen?
Eine professionelle Matratzenreinigung empfiehlt sich alle 2-3 Jahre sowie bei starken Allergien, nach längerer Krankheit oder bei hartnäckigen Flecken und Gerüchen. Die Kosten liegen zwischen 60-150 Euro, was angesichts der Bedeutung für Ihre Gesundheit eine sinnvolle Investition ist.
Austauschen sollten Sie Ihre Matratze, wenn:
- Sie älter als 7-10 Jahre ist (je nach Qualität)
- Sichtbare Liegekuhlen oder Durchhänger vorhanden sind
- Sie morgens mit Rücken- oder Nackenschmerzen aufwachen
- Trotz Reinigung Gerüche oder Flecken bleiben
- Die Matratze durchgelegen oder beschädigt ist
Wenn Sie sich für eine neue Matratze entscheiden, achten Sie von Anfang an auf gute Pflege: Ein hochwertiger Matratzenschoner, regelmäßiges Absaugen mit einem Matratzenreiniger-Set und gute Allergiker-Bettwäsche verlängern die Lebensdauer erheblich.

